Leiter: Florian Funke

die aktuelle Technik vor der gigantischen Antonov 225, aufgenommen am 27.04.2010 (Foto: Steffen Ludewig)

Neue Feuerwache West (Fotos: Uwe Schossig)


Fahrzeugbestand:
2 Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF) "Panther" 14.000/1000 auf MAN 8x8,Baujahr 99 mit 12.500 Wasser, 2x750 SBL und 1000 kg Pulver, 1000 PS mit AT Aufbau (735 KW)
1 Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) " Panther" 10.000/500 auf MAN 8 x 8, Baujahr 92 (735 KW)
1 Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) " Panther" 10.000/500 auf MAN 8 x 8, Baujahr 93 (735 KW)
1 Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) " Panther" 10.000 auf MAN 8x8, Baujahr 94 (735 KW)
1 Flugfeldlöschfahrzeug 80/125/15 „Pegasus“ Baujahr 2007
1 Großtanklöschfahrzeug (GTLF) " Panther" auf MAN 6x6, Baujahr 93 (405 KW) Umbau 2007
1 ELW auf MB Sprinter mit CULT- System
1 ELW auf VW Passat , Baujahr 2007
3 Kdow auf VW Caddy Baujahr 2007
1 RTW Aufbau " Zeppelin" auf MB Sprinter, Baujahr 1997 (90 KW)
1 RTW auf MB Sprinter , Baujahr 2008
1 KTW auf MB Sprinter , Baujahr 2007
1 Universallöschfahrzeug (ULF) 4500/500 Kran auf MAN 4x4, Baujahr 95 (272 KW)
1 HTLF 32 T Aufbau Schmitz, Baujahr 2008 mit Teleskopmast 32m
1 MAN Zugmaschine Baujahr 2008 mit Gw-G Sattelauflieger, Aufbau Schmitz Baujahr 2008 und Gw-Not, Baujahr 2008
1 Wechsellader - Schlauch 3000, Aufbau AIW auf MAN, Baujahr 95 (198 KW)
1 Container Massenanfall von Verletzten (MANV)
1 Gerätewagen - Logistik
1 MTW für nebenber. WF auf VW T5 Baujahr 2008
1 Kleinlöschfahrzeug (KLF) Bauj.1999 auf MB Vito 114 (105 KW) mit Hochdrucklöschanlage (HDL 250)
Aufgaben im Unternehmen:
Abwehrender, vorbeugender und baulicher Brandschutz
Rettungsdienst und Behindertentransport
Prüfdienst Handfeuerlöscher
Ausbildung betrieblich freiwillige Feuerwehr nach FwDV 2
Erstellung von Einsatzplänen / Einsatzdokumenten sowie Rettungsplänen
In Wintermonaten teilweise Winterdienst
Besucherdienst in Feuerwache
Schweißerlaubnisscheinwesen und Brandposten
Einsatzvorbereitung
Richtlinien:
Nach internationaler Richtlinie der ICAO (internationale zivile Luftfahrtorganisation) muss jeder Punkt am Flughafen in zwei, maximal drei Minuten erreicht werden, und je nach der Flugplatzkategorie (unterteilt nach Luftfahrzeuglänge gibt es 10 davon) wird die Löschmittelmenge und Art festgelegt. Dies bedeutet im konkreten Fall bei der Kategorie X in die der Flughafen seit Mai 2009 eingestuft ist, dass auf jeder Feuerwache ein ICAO-Löschzug mit mindestens 32.200 Litern Wasser, 11.200 Litern pro Minute AFFF-Schaum (Ausstoßrate) sowie 450 kg Pulver vorgehalten werden muss. Dazu sind auf jeder Feuerwache drei FLF und ein Einsatzleitfahrzeug stationiert und besetzt.
Alarm– und Ausrückordnung (AAO):
Mit Eröffnung der zweiten Wache machte sich auch die Erarbeitung eines neuen Einsatzdokumentes Nord (Plan 600) und der Alarm– und Ausrückordnung (AAO) notwendig. Beiden Feuerwachen wurden eigenständige Ausrückebereiche zugeordnet.
So ist der 1. Abmarsch mit ULF, RTW und ELW II als Komponente Gebäudebrand für das gesamte Flughafengelände zuständig. Der neu beschaffte MB–Vito ist als Multifunktionslöschfahrzeug (gleichzeitig auch Einsatzleitwagen) unter anderem mit einer Hochdrucklöschanlage sowie einem Fahrzeug–Hebe- und Umsetzsystem „Gojak“ ausgerüstet. Es kommt im Bereich Nord mit dem 1. Abmarsch vor allem im sechsstöckigen Parkhaus zum Einsatz.
Die Kräfte und Mittel des 2. Abmarsches im Süden sind für das 350 Hektar große Südareal und der 3. Abmarsch als Komponente Nord für den Flugzeugbrandschutz für den 600 Hektar großen Nordbereich zuständig.
Den 4. Abmarsch bildet die nebenberufliche Werkfeuerwehr, die im Zentralbereich unmittelbar neben dem Terminal B einen MTW stationiert hat. Auch das Zusammenwirken bei Großschadenslagen wurde in der AAO klar definiert.
Moderner Feuerwehrübungsplatz:
Da die Feuerwache Nord als selbständige Satellitenwache in Staffelstärke besetzt ist, konnte nicht ohne die Einsatzbereitschaft zu gefährden, geübt werden. Aber mit der im August 2000 fertig gestellten 4000 m² großen Feuerwehrübungsfläche, die zentral zwischen beiden SLB auf dem Nordgelände entstanden ist, ist auch das möglich. Hier können beide Feuerwachen unter Einhaltung der Eingreifzeiten eine effektive Ausbildung durchführen.
Stationen für technische Hilfeleistung, ein Tankanhänger und ein durch die WF selbst aufgebauter Gefahrgutleckagenhänger bilden neben der Möglichkeit zur Ausbildung an Handfeuerlöschern auch gute Bedingungen für die Maschinistenausbildung.
Zusätzlich ist der Platz für das betriebliche Notfallmanagement mit eingeplant.
Zusammenarbeit mit öffentlichen Feuerwehren:
Eine enge Bindung besteht zwischen Flughafenfeuerwehr und den Feuerwehren des Landkreises, die auch ständig vertieft und gefestigt wird. So wurden im Vorfeld der Inbetriebnahme der neuen Piste Schulungen und OTS (operativ-taktische Studien = Objektbegehungen und Einsatzübungen) mit den in den Einsatzdokumenten festgelegten Feuerwehren durchgeführt. Regelmäßig treffen sich die Leiter der Feuerwehren zu Beratungen und Übungen am Flughafen. Ist doch so ein Flughafen eine ständige Baustelle, die täglich ihr „Gesicht“ ändert.
Vertragliche Vereinbarungen bilden eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Dies betrifft sowohl Arbeiten zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft (Atemschutz, Schlauchwäsche) durch die Flughafenfeuerwehr als auch die gegenseitige Unterstützung.

ehemalige Feuerwache Nord, jetzt Ausbildungszentrum

Wir sind offiziell anerkannte Ausbildungsstelle in Erster Hilfe.
Nicht nur im Straßenverkehr oder im Beruf kommt es immer wieder zu Unfällen. Ein Großteil der Unfälle passiert in der Freizeit oder im Haushalt. Schon aus diesem Grund ist es von Vorteil, einen Erste Hilfe Grundkurs zu absolvieren. Der Führerscheinerwerb liegt bei den meisten Menschen schon sehr lange zurück und somit auch eine Auffrischung des Wissens.
Unser Kursangebot:
Lebensrettende Sofortmaßnahmen (für Führerschein)
Erste Hilfe-Lehrgang
Erste Hilfe-Training (Refresh)
Herz-Lungen-Wiederbelebung
Automatischer externer Defibrillator (AED)
Kontakt: Herr Ludewig +49 (0) 341 224-1191 steffen.ludewig@leipzig-halle-airport.de
und
Herr Winkler - Rettungsdienstbeauftragter +49 (0) 341 224-1191
Sollte der letzte Erste Hilfe-Kurs länger als zwei Jahre zurückliegen, empfehlen wir die Teilnahme an einem Refresh-Lehrgang.
Für Fragen, Anmeldungen oder Wünsche stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.