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aktuelle Lehrgangstermine Ausbildungszentrum "Fire Training":
 
Führungskräfte- Seminar „Verkehrsrecht“
 
Zielgruppe:
° Mitarbeiter im Rettungsdienst
° Führungskräfte der Feuerwehren
 
Lehrgangsziel:
Dieser Fachunterricht bietet Führungskräften der Feuerwehren und Mitarbeitern von Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen fundiertes juristisches Hintergrundwissen zu Fahrten mit Sondersignal/Wegerecht. Der Teilnehmer erkennt Risikosituationen, Unfallursachen bei Fahrten mit Wege- und Sonderrecht und die  juristischen Konsequenzen aus Fehlverhalten bei Einsatzfahrten.
       
Inhalte:
Theoretische Inhalte:
° Grundbaustein: “Gefahrenlehre und Beweislast“
° Juristische Rahmenbedingungen und Hauptunfallursachen
° Unfallrisiken bei Einsatzfahrten mit Sondersignal
° „Wenn die Einsatzfahrt zum Tatort wird“;               § 34 STVO und § 142 StGB
° Kritische Fahrsituationen
° Richtiges Verhalten nach einem Blaulichtunfall – Die Beweissicherung  
Voraussetzungen:
Rettungssanitäter/Rettungsassistent
Maschinistenausbildung FF; absolvierter Gruppenführerlehrgang FF/BF    
Dauer: 4 Stunden
Termine: siehe Anlage  
Entgelt:
45,- € je Teilnehmer
(zzgl. der gültigen
gesetzlichen MwSt.)   
 
Fax +49 (0)341 224 3510 oder
E-Mail: fire.training@leipzig.aero an uns zurück.
Das Team des Fire Training am Leipzig/Halle Airport freut sich auf Sie!
 
 
Torgauer Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr trainierten auf dem Flughafen


Am 27. August trafen sich 22 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Torgau mit ihren Ortswehren zu einem Ausbildungswochenende im Ausbildungszentrum  der Werkfeuerwehr des Flughafens Leipzig- Halle. Inhalt der Ausbildung sollte das richtige Verhalten bei Bränden in geschlossenen Räumen bei Gefahr des Durchzündens ( neudeutsch flash over ), das in einem holzbefeuerten Brandhaus trainiert wurde, sowie das Löschen von Bränden in Verbindung mit havarierten Flugzeugen, wozu die Brandsimulationsanlage Boeing 747 genutzt wurde, sein.
Sicherlich rechnet keiner von uns mit einer Notlandung einer Boing auf der B87 bei Torgau aber alle durchgeführten Übungen, sei es ein Flächenbrand durch auslaufendes Benzin oder ein durch eine Mikrowelle ausgelöster Küchenbrand, können so oder in leicht abgewandelter Form auch jederzeit ein Thema im häuslichen oder kommunalen Bereich sein.
 
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ausbildung im holzbefeuerten Brandcontainer. Alle Kameraden bekamen im Rahmen einer Gewöhnungsübung einen Eindruck davon, welche Temperaturen bei einem Vollbrand in einer Wohnung auftreten und haben spätestens hier im wahrsten Sinne des Wortes hautnah, den Sinn moderner Schutzbekleidung erkannt. Das Lesen der Brandgase, das Phänomen der „tanzenden Engel“ (Verbrennung der Pyrolysegase) -  im Rauch und letztendlich das Durchzünden hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Im Anschluss wurden an diesem Objekt weitere  Übungselemente „Unterdrückung Flash over, Türprozedur und das Belüften mittels Hohlstrahlrohr „trainiert.
Alle Kameradinnen und Kameraden waren am Ende des Ausbildungstages sichtbar geschafft von der praxisnahen Ausbildung.
 
Am Sonntag stand dann die Brandsimulationsanlage auf dem Plan. Unsere Feuerwehr war die erste Gastwehr, die daran trainieren durfte.
Nach dem Kennenlernen des Übungsobjektes mit seinen einzelnen Stationen ging es dann gleich zur Sache. Dabei forderte die Bekämpfung eines Flächenbrandes durch auslaufendes Kerosin ( hier ökologisch unbedenklich durch Propangas simuliert ) und das Löschen eines Triebwerkbrandes, vergleichbar mit aus einer Gashochdruckleitung ausströmenden, brennenden Gases, auf der Tagesordnung. Auch hier standen die Kameradinnen und Kameraden voll und ganz ihren Mann bzw. ihre Frau.
 
Nach der verdienten Mittagspause und als Höhepunkt des Wochenendes wurde eine Komplexübung an der B 747 Attrappe durchgeführt.  Übungsziele war das Freischlagen eines Zuganges zum Brandobjekt und das Eindringen in Dasselbe mit anschließender Verletztensuche. Dabei waren  Brandherde wie Küche, Gepäckabteil und Passagierkabine zu bekämpfen.
Zum Ende der Übung konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sich der Eine oder die Andere kurz vor vor seiner Leistungsgrenze  befanden. Trotz der großen physischen und psychischen Anstrengungen empfanden alle Beteiligten dieses Trainingswochenende als eine außerordentlich gelungene Maßnahme mit einem enormen Wissensgewinn.
 
An dieser Stelle möchten  wir Dankeschön  sagen.
Unser Dank gilt hier insbesondere Herrn Steffen Ludewig, dem u.a. für diese Trainingsanlage Verantwortlichen und seinem  kompetentem Ausbilderteam, das mit hohem fachlichen Wissen, aber auch mit viel Motivation  und schier endloser Geduld das Training leiteten.
Gleichermaßen bedanken wir uns bei unseren Kameraden, die bei der Flughafenfeuerwehr Dienst tun und an diesem Vorhaben von der Ideenfindung bis zur Durchführung maßgeblichen Anteil hatten. Aber nicht zuletzt bei den Kameraden, die ein ganzes Wochenende dafür geopfert haben, ihre handwerklichen Fertigkeiten bei der Brandbekämpfung weiter zu entwickeln, um jederzeit allen Bürgern Torgaus im privaten wie auch im gewerblichen Bereich wirksam helfen zu können            
Reiner Reimann
Wehleiter FF Torgau
 
 
Vom 19. - 25.03.20011 fand am Flughafen Leipzig/Halle ein Lehrgang Instruktor nach NFPA-Richtlinie statt.



 

 
 
Das Ausbildungszentrum am Flughafen-Leipzig-Halle bietet ständig mehrere Lehrgänge und Ausbildungsmaßnahmen an.
Bei Interesse verwenden Sie bitte das Anfrageformular:
 
 
Ausbildungszentrum am Flughafen Leipzig/ Halle international eingeweiht
 
Zusammen mit zwei sächsischen Partnerunternehmen wurde am Flughafen Leipzig/ Halle in der Zeit vom 19.7. bis 11.8. 2010 ein 6-wöchiger Flugzeugbrandbekämpfungslehrgang für Feuerwehrmänner aus dem Emirat Katar durchgeführt.  
13 Feuerwehrmänner aus Doha ließen sich im neu errichteten Ausbildungszentrum der Werkfeuerwehr für den „Ernstfall“ ausbilden. Vorangegangen waren 14 Tage intensives Training vor Ort in Doha, welches von den sächsischen Partnern durchgeführt wurde.
In Leipzig/Halle standen neben einem täglichen Feuerwehr-Fitnessprogramm (Hindernisparcour)  auch die Atemschutzausbildung, Absolvierung der Atemschutzkriechstrecke und Module am holzbefeuerten Brandcontainer auf dem Programm.
In der letzten Woche wurde dann an der 747-Brandsimulationsanlage  die Taktik der Flugzeugbrandbekämpfung geübt. Dazu standen Ausbildungseinheiten Flächenbrand, die Bekämpfung von Fahrwerk- und Triebwerkbränden sowie die Innenbrandbekämpfung auf dem Plan. Natürlich konnte jeder Teilnehmer auch mit einem Flugfeldlöschfahrzeug die Bekämpfung mittels Dachmonitor üben.
Nicht nur die arabischen Feuerwehrleute waren von der Funktionalität und den Übungsmöglichkeiten im neuen Ausbildungszentrum der Werkfeuerwehr beeindruckt. Das internationale Ausbilderteam der sächsischen Partner war ebenso begeistert von der guten Zusammenarbeit mit den Ausbildern- und dem Bedienpersonal der Werkfeuerwehr.
In einer feierlichen Abschlusszeremonie konnte jedem Katarschen Lehrgangsteilnehmer sein Zertifikat als Zeugnis für das erfolgreiche Absolvieren des Lehrgangs überreicht werden.
Ein gelungener Auftakt für alle Beteiligten und ein Ausblick für weitere hochwertige gemeinsame Trainingseinheiten am Flughafen Leipzig/ Halle.
 
Fotos: S.Ludewig
 
 
Am 01.06.2010 führte die Lufthansa mit dem Airbus A380 einige Touch-And-Go Flüge auf dem Flughafen Leipzig/Halle durch.
 
ICAO LZ vor A380 (drei Generationen Rosenbauer)
 
GW G und A380
Fotos: S.Ludewig
 
 
Mai 2010 - Ausbildung am Feuer
 
Eine ganze Woche lang ließen sich 10 Führungskräfte der Airportwehr Leipzig Halle an einem mobilen holzbefeuerten Brandcontainer zu Instrukteuren ausbilden.
Der 14 m lange Container besteht aus einer Brennkammer, einem Beobachtungs- und einem Vorraum von dem man über eine Treppe  auch auf das Dach der Übungsanlage gelangt.
In der Brennkammer wurden pro Übungseinheit 12-14 unbehandelte Industriepaletten entzündet die dann das reale Einsatzszenario bildeten.
Und genau Das ist es, was man im Ernstfall als Feuerwehrmann im Einsatz vorfindet. 
Ziel war es, die 10 Angehörigen zu befähigen selbst Lehrgänge durchführen zu können.
Neben der Demonstration von  Rauchgasdurchzündungen ging es insbesondere um das sichere Unterdrücken eben dieses Phänomens mittels kurzen Sprühstrahlstößen. Dies wirksam und effektive zu unterdrücken, sich und andere somit zu schützen, und das auch vermitteln zu können, sollte am Ende der Woche beherrscht werden. Weitere Module waren das „Blocken“ der Durchzündung, das Strahlrohrhandling, das Entfernen der Rauchgase mittels Sprühstrahl sowie Komplexübungen am Container. Und so musste jeder Teilnehmer immer wieder unter den strengen Augen der drei Ausbilder selbst diese Module als Trainer abarbeiten. Die Lehrgangsteilnehmer waren die anderen Auszubildenden und teilweise auch Kräfte der nebenberuflichen Werkfeuerwehr.
Alle 10 Mitarbeiter waren am Ende der Woche sichtlich geschafft aber einhellig der Meinung, nun die Basis des  sicheren Umganges des Übungselement gelegt zu haben. Weitere Fähigkeiten müssen nun innerhalb der laufenden Ausbildung erlernt werden.
Die 2 Holländer und ein Schweizer haben Ihren Part der Unterweisung am Container hervorragend gemeistert - so der Tenor.
Die Flughafenfeuerwehr verfügt nun selbst  über eine solche mobile Anlage und bietet in Zukunft u.a. ein 4 stündiges Training „Flash – Over“ auch extern an.
Der Container ist Teil des Feuerwehrausbildungszentrums „Fire Training“  im Nordbereich des Flughafens.

 
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