Ausbildungszentrum am Flughafen Leipzig/ Halle international eingeweiht
Zusammen mit zwei sächsischen Partnerunternehmen wurde am Flughafen Leipzig/ Halle in der Zeit vom 19.7. bis 11.8. 2010 ein 6-wöchiger Flugzeugbrandbekämpfungslehrgang für Feuerwehrmänner aus dem Emirat Katar durchgeführt.
13 Feuerwehrmänner aus Doha ließen sich im neu errichteten Ausbildungszentrum der Werkfeuerwehr für den „Ernstfall“ ausbilden. Vorangegangen waren 14 Tage intensives Training vor Ort in Doha, welches von den sächsischen Partnern durchgeführt wurde.
In Leipzig/Halle standen neben einem täglichen Feuerwehr-Fitnessprogramm (Hindernisparcour) auch die Atemschutzausbildung, Absolvierung der Atemschutzkriechstrecke und Module am holzbefeuerten Brandcontainer auf dem Programm.
In der letzten Woche wurde dann an der 747-Brandsimulationsanlage die Taktik der Flugzeugbrandbekämpfung geübt. Dazu standen Ausbildungseinheiten Flächenbrand, die Bekämpfung von Fahrwerk- und Triebwerkbränden sowie die Innenbrandbekämpfung auf dem Plan. Natürlich konnte jeder Teilnehmer auch mit einem Flugfeldlöschfahrzeug die Bekämpfung mittels Dachmonitor üben.
Nicht nur die arabischen Feuerwehrleute waren von der Funktionalität und den Übungsmöglichkeiten im neuen Ausbildungszentrum der Werkfeuerwehr beeindruckt. Das internationale Ausbilderteam der sächsischen Partner war ebenso begeistert von der guten Zusammenarbeit mit den Ausbildern- und dem Bedienpersonal der Werkfeuerwehr.
In einer feierlichen Abschlusszeremonie konnte jedem Katarschen Lehrgangsteilnehmer sein Zertifikat als Zeugnis für das erfolgreiche Absolvieren des Lehrgangs überreicht werden.
Ein gelungener Auftakt für alle Beteiligten und ein Ausblick für weitere hochwertige gemeinsame Trainingseinheiten am Flughafen Leipzig/ Halle.
Fotos: S.Ludewig
Am 01.06.2010 führte die Lufthansa mit dem Airbus A380 einige Touch-And-Go Flüge auf dem Flughafen Leipzig/Halle durch.
ICAO LZ vor A380 (drei Generationen Rosenbauer)
GW G und A380
Fotos: S.Ludewig
Mai 2010 - Ausbildung am Feuer
Eine ganze Woche lang ließen sich 10 Führungskräfte der Airportwehr Leipzig Halle an einem mobilen holzbefeuerten Brandcontainer zu Instrukteuren ausbilden.
Der 14 m lange Container besteht aus einer Brennkammer, einem Beobachtungs- und einem Vorraum von dem man über eine Treppe auch auf das Dach der Übungsanlage gelangt.
In der Brennkammer wurden pro Übungseinheit 12-14 unbehandelte Industriepaletten entzündet die dann das reale Einsatzszenario bildeten.
Und genau Das ist es, was man im Ernstfall als Feuerwehrmann im Einsatz vorfindet.
Ziel war es, die 10 Angehörigen zu befähigen selbst Lehrgänge durchführen zu können.
Neben der Demonstration von Rauchgasdurchzündungen ging es insbesondere um das sichere Unterdrücken eben dieses Phänomens mittels kurzen Sprühstrahlstößen. Dies wirksam und effektive zu unterdrücken, sich und andere somit zu schützen, und das auch vermitteln zu können, sollte am Ende der Woche beherrscht werden. Weitere Module waren das „Blocken“ der Durchzündung, das Strahlrohrhandling, das Entfernen der Rauchgase mittels Sprühstrahl sowie Komplexübungen am Container. Und so musste jeder Teilnehmer immer wieder unter den strengen Augen der drei Ausbilder selbst diese Module als Trainer abarbeiten. Die Lehrgangsteilnehmer waren die anderen Auszubildenden und teilweise auch Kräfte der nebenberuflichen Werkfeuerwehr.
Alle 10 Mitarbeiter waren am Ende der Woche sichtlich geschafft aber einhellig der Meinung, nun die Basis des sicheren Umganges des Übungselement gelegt zu haben. Weitere Fähigkeiten müssen nun innerhalb der laufenden Ausbildung erlernt werden.
Die 2 Holländer und ein Schweizer haben Ihren Part der Unterweisung am Container hervorragend gemeistert - so der Tenor.
Die Flughafenfeuerwehr verfügt nun selbst über eine solche mobile Anlage und bietet in Zukunft u.a. ein 4 stündiges Training „Flash – Over“ auch extern an.
Der Container ist Teil des Feuerwehrausbildungszentrums „Fire Training“ im Nordbereich des Flughafens.

Die 29. Arbeitsberatung findet am 25.11.2010 am Airport Leipzig – Halle statt.
Die 28. Arbeitsberatung des sä. WFV fand am 25.3.10 bei der WF im Forschungszentrum (FZD) DD – Rossendorf statt.
Inhalte waren u.a. die Vorstellung von Produkten verschiedener Firmen.
Auch die Präsentation des virtuellen Einsatzsimulators „FireSim“ durch Nils Schmeißer (siehe Vorstellung der WF VKTA) war für alle Beteiligten von großem Interesse.
Weitere Themen waren:
Auswertung der Landsleitersitzung des WFV Deutschland (18.- 20.3.2010 in Giengen) durch den Vorsitzenden, der Stand der Vorbereitung der Interschutz 2010 (der WFV D ist in Halle 5 Stand A06, B06 und C06 vertreten.), der Bericht des Schatzmeisters und die Berichte aus den Werkfeuerwehren.
Vorgestellt wurde dem Gremium die Auszeichnung Peter Krause mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und einer Erholungsreise für 2 Personen in das Feuerwehr Hotel Sachsen „Talblick“ in Holzhau. Die offizielle Verabschiedung des langjährigen Webmasters des sä. WFV erfolgte dann am 30.3.2010 bei der WF Dresden International durch den Vorstand des Verbandes (siehe Bilder).

Eingangsbereich des FZD Erfahrungsaustausch
Präsentation der Auszeichnung P. Krause prakt. Vorführung des Einsatzsimulators FireSim
Zur Beratung am 16.04. in Dresden wurde die Fa. minimax offiziell als Förderer aufgenommen.
Aufnahme der Fa. minimax i.V. durch Hr. Kaphan B. Starkoff mit Vertretern der fördernden Mitglieder, v.l. minimax,
am 16.04.09 in Dresden LION, Dr. Stahmer und Ziegler zur Sitzung am 16.04.09 am
Flughafen Dresden
Gruppenfoto der Teilnehmer der Beratung am 16.04.09 in Dresden
27. Arbeitsberatung des sä. WF am 29.10.09 im Kraftwerk Vattenfall Boxberg
Im neu entstandenen Anbau der Werkfeuerwehr wurden die Mitglieder des Verbandes vom Leiter der Werkfeuerwehr Vattenfall (Hauptsitz Schwarze Pumpe) Herrn Bastisch und dem Leiter WF Boxberg R. Wetzko ganz herzlich begrüßt.
Neben der Präsentation einer Feuerlöscherabsaugvorrichtung ging es bei der Beratung um die Auswertung des WF Symposiums im September 2009 in Bad Dürkheim, die Landesleitersitzung in Bad Meinberg und den Stand der Interschutz Vorbereitung.
Die Fa. Orchidee Germany chem. Produkte aus Pirna wurde als Förderer durch den Vorsitzenden aufgenommen.
Weitere Themen waren der Bericht des Schatzmeisters, die Vorstellung des Ausbildungsberufes „Werkfeuerwehrmann IHK“ und die Weiterführung der Internetseiten des Verbandes.
Blick in den Beratungsraum am 29.10.09 in Boxberg Blick in den Beratungsraum
Die Sitzungen dienen auch dem Erfahrungsautausch. Hier erläutert Aufnahme der Fa. Orchidee Pirna als förderndes Mitglied
der Ltr. WF Boxberg R. Wetzko (links) eine Versuchsreihe Einsatz (links B. Starkloff, rechts Marina Michalk)
von Vidoetechnik WBK an Förderstrecke.